Fett am Arbeiten – Teil 6

Fertig mit dem dritten Teilstück. Morgen kommt das vierte, schließlich ist morgen auch Abgabe. Bin fertig – für heute. Kann grad gar nicht einschlafen. Versuchs aber trotzdem.

 

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Fett am Arbeiten – Teil 5?

Vor ca. 36 Stunden hab ich angefangen zu machen. Geschlafen hab ich 8. Kann das sein? Keine Ahnung. Weiter Bildchen ausschneiden. Weiter wirre Gedankenkonstrukte spinnen, die keiner außer mir versteht. Waschmaschine wartet. Neuer Gamer PC wartet. Sushi wartet. Mmhh Sushi…

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Fett am Arbeiten -Teil 4

Aufstehen ging furchtbar schwer, arbeite aber nun seit gut 2 Stunden wieder. Tolles Geschenk in meinem selbstgebastelten Adventskalender :) Und nachher gibts ein Adventsküchlein von meiner Schwester Frani. Mann freu ich mich schon auf meine erste richtige Pause heute.

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Fett am Arbeiten – Teil 3

Wollte Titel umändern in Fett am Einschlafen, aber die Kontinuität muss gewahrt werden. Gehe nun nach 14 Stunden schreiben (inkl. 1 Stunde Pause) ins Bett. Morgen mach ich dann die andere Hälfte der Arbeit. Melde mich.

 

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Fett am Arbeiten – Teil 2

Tipp des Tages: Wattestäbchen vor dem ohralen Einführung mit warmen Wasser nassmachen. Mhh…

Fast 11 Stunden, da geht noch was.

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Fett am Arbeiten – Teil 1

Viel Arbeit, wenig Zeit, n Haufen Knete. Seit 9 Stunden durchgehend am Schreiben. Gönne mir grad die erste größere Pause. Grabe geile Musik aus. Naja, finden vielleicht nicht alle so super, aber ich geh grad voll drauf ab.

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Robinson Crusoe hatte doch keine Ahnung von der Wildnis des 21. Jahrhunderts

Ich krieche auf allen vieren durch die Wohnung. In meinem Schädel dröhnt es, meine Ohren schmerzen. Durchhalten, nur noch wenige Zentimeter trennen mich von meinem geliebten Ziel.

*240 Stunden zuvor* Mein Vermieter, der 95-jährige Herr Auer: „Griasde eana Herr Hoitsopfee. I woit eana nur song, doos am Micka, dän Neintn, do kemmand d’Handwerka. Don homms aba oan Dog koa Bad ned. Vilächt a zwoa.“

*24 Stunden zuvor* Ein Zettel der städtischen Wasser und Stromversorgung hängt am Gebäudeeingang. Dringende Arbeiten erfordern eine Abschaltung des Stromnetzes von 6.00 bis 8.00. Morgen, am Mittwoch den 9.11.

*1 Stunde zuvor* Radle gerade flott in die Einfahrt des Nelkenwegs, sehe schon von weitem den Sanitärwagen. Endlich, schließlich wurde mir die Renovierung meines Bades schon vor zwei Monaten versprochen. Ich grüße gleich mal den Röhrich-Verschnitt. Springe fröhlich die Treppen hoch, es ist 10 nach 8, ich bin ein wenig zu spät für die Handwerker, aber immerhin ist das Stromnetz wieder hochgefahren. Tür aufgeschlossen, Schlüssel auf den Tisch neben die FritzBox werfen. Doch irgendwas stimmt hier nicht… Sie leuchtet nicht. Könnte es etwa sein…? Lichtschalter an, Lichtschalter aus. Nichts tut sich. Ich stürze entsetzt in mein Hauptzimmer, nichts geht, kein Licht, kein PC, keine Stereoanlage. Aus der Nachbarwohnung dröhnt ein Bohrer. Und ich meine nicht diese Akkuschrauber, die man hört, wenn der Nachbar mal wieder ein Billy zusammenbaut. Ich meine die Art von Bohrer, die im Straßenbau verwendet werden, um die Teerdecke aufzureißen. Die Teile, von denen uns die Werbung suggerieren will, dass es echte Männer braucht, um so ein Teil zu bedienen. Und dass es Spaß macht. Warum sollte es sonst ein Angebot bei Jochen Schweizer geben, so ein Teil eine halbe Stunde bedienen zu dürfen?

Wieviel Stunden sind schon vergangen? Es kommt mir vor wie Tage. Ein Blick auf mein neues Smartphone HTC Sensation verrät mir, dass es nichtmal 10 Minuten waren. Kein Internet. Kein Rechner. Kein Fernsehen. Nichtmal die experimentellen Freizeitaktivitäten wie Nähen gehen nicht. Meine Nähmaschine braucht Strom. Der Handwerkermeister hat mir eben eröffnet, dass sie wohl heute nichts mehr in meinem Bad schaffen, außer vielleicht die Dusche abzubauen. Eine Woche lang wird das Bad nicht funktionstüchtig sein. Ausgeschlossen das Klo. Wie sagte ein Text aus der Uni letztens? „Krasse Diskrepanz“ zwischen den Meinungen. Rastlos such ich nach einer Beschäftigung. HTC schalte ich aus. Das saugt eh extrem viel Akkuleistung. Meine PSP behalt ich mir als Notnagel. Mein Cowon D2+ läuft stattdessen durch, versorgt mich mit angenehmer Musik. Dessen Akku ist ein wahres Monster und spielt aufgeladen locker 50+ Stunden. Laptop Akku ist zwar aufgeladen, aber ich nutze ihn lieber noch nicht. Wer weiß, wie lang das hier alles noch dauert. Selbst wenn der Rechner liefe, das Internet wäre trotzdem nicht da. Robinson Crusoe hatte keine Ahnung wie die Wildnis des 21. Jahrhunderts aussieht, aber ich. Keine Leute um einen rum, kein Internet, kein Rechner, kein Fernsehen. Eine eisige Erkenntnis trifft mich. Was wenn der Zettel nicht 6.00 bis 8.00 bedeutete, sondern 6.00 bis 20.00? Ich will gar nicht weiter darüber nachdenken, aber der furchtbare Gedanke lässt mich nicht mehr los.

Ich hab Durst. Ich gehe in die Küche, der Wasserhahn gibt kein Wasser. Die SodaMax Flasche von gestern hat noch ca. einen halben Liter. Nippe vorsichtig daran, bloß nichts verschütten. Blicke in den Kühlschrank. Nix gutes drinnen. Mache geistesabwesend ihn wieder zu, drehe mich um, und halte inne. War das grad ein kühler Lufthauch? War nicht im obersten Fach Licht?? Ich mache auf dem Absatz kehrt, reiße den Kühlschrank auf, und da ist es. Licht. Licht am Ende des Tunnels. Ich prüfe die Kaffeemaschine, die funktioniert ebenfalls. Lichtschalter auch. Ich sprinte zur WLAN Box, aber die zeigt sich immer noch stumm und leblos. Mein Gehirn beginnt zu arbeiten. Ich hab eine Quelle des süßen Nektars des Himmels gefunden. Jetzt musste ich es nur noch umsetzen.

*Zurück im Jetzt* Auf allen Vieren. Schweiß läuft mir die Stirn runter. In der einen Hand ein Verlängerungskabel – eigentlich nur eine Multisteckdose, aber sie erfüllt ihren Zweck – mit der anderen greife ich nach meiner PC Steckerleiste. Ich verbinde die beiden, und sofort höre ich Geräusche des Erfolgs sich unter den Presslufthammerlärm mischen. Der Drucker erwacht zu leben, der Laptop beginnt mit bunten LEDs zu werfen. Ich springe auf, und hämmer den On-Button. Es läuft. Oh mein Gott, ES LÄUFT!!! Die Quer gespannten, in 1,20 Meter hängenden Stromkabel ignoriere ich geflissentlich. Jetzt fehlt nur noch Internet, aber meine Verlängerungskabel sind alle. So knapp vor dem Ziel droht mein Utopia zu scheitern…

Euphorie. Hände in die Luft werfen, sich auf die Schulter klopfen, hier Hände aneinander reiben. Mit Zange bewaffnet hab ich das ehemalige sauber verlegte Waschmaschinenverlängerungskabel aus der Wand gezogen. Lang genug, um meine Y-förmige Stromleitung zu perfektionieren. Alle Kabel führen nach Rom, oder in meinem Fall in die Küche. Zeit über diese schwierige Zeit einen Blogeintrag zu verfassen…

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