Wie ich die Griechisch-Türkische Situation entschärfte, und wie es danach weitergehen soll

Zugegeben ein hochgegriffener Titel, aber er trägt doch wahres in sich. Die Türkei, im folgenden dargestellt durch eine original türkische Knoblauchwurst, frisch bei Örk, meinem türkischen Gemüsehändler gekauft (der zugegeben schwer zu verstehen ist, er schwäbelt grauenhaft; ein Verwandter Cem Özdemirs?) und Griechenland, im weiteren Verlauf dargestellt durch einen Feta Schafskäse. Nie würde ein Politiker sich trauen, diese beiden verhassten Ethnien aufeinander loszulassen, doch ich trotze dem politischen Wirrwarr und schaffe einen

 

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Titel: Griechisch-Türkischer Nudelauflauf
Kategorien: Nudeln, Knoblauch, Feta
Menge: 4 Portionen

Zutaten:
250     Gramm  Nudeln
1/2            Ring Knoblauchwurst
1      Pack. Feta
200     Gramm  Passierte Tomaten
100     Gramm  Mais (optional)

Quelle:
Mein wahnsinniges Genie
— Erfasst *RK* 05.03.2011 von
— Moritz Holzapfel

Zubereitung:
Die Nudeln wie auf der Packung kochen lassen, eher aber eine Minute
weniger. Die Knoblauchwurst und den Feta in kleine Würfel schneiden.
Die Nudeln in eine kleine Auflaufform geben, Wurst und Mais
drüberstreuen. Drüber die passierten Tomaten geben. Oben drauf den
Feta. Das ganze bei 200 °C in den Backofen schieben und 10-15
Minuten backen lassen.

Schmeckt am Besten in politisch neutralen Regionen wie zb Schweiz.

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Zugegeben kein einfaches Rezept, aber mit dieser Anleitung kann nur ganz ganz wenig schief gehen. Auch Variationen sind denkbar (aber eher unwahrscheinlich).

 

Der dauerhaft untergründige schwelende Konflikt war erfolgreich beigelegt, aber wie sollte es weitergehen, fragte ich mich! Wie in meinem letzten Blogeintrag zu lesen war, plagte mich die Suche nach einem erfüllendem Streben, dem ich für die nächste Zeit fröhnen könnte. Auf meiner 3-stündigen Fahrt nach München war meine Entscheidung bereits fast gefallen, der Gamestat abzusagen, es sei denn man käme in so einigen Dingen auf mich zu:

 

Punkt Nummer 1: Der Arbeitsstart von 1. März (bei einem Bewerbungsgespräch vom 8. Februar, ein ganz schöne Blitzentscheidung) kollidiert nicht nur mit meiner Wohnungssuche, sonder auch mit meinen Urlaubsplänen!

Punkt Nummer 2: Lästiges Umziehn *würg* Noch dazu von Konstanz nach München, ergo die Zimmer werden kleiner, die Mieten steigen

Punkt Nummer 3: Was wenn die Kollegen mich da nicht mögen?? (zugegeben ein girly-item, aber es bleibt einer)

 

Mein erstes Bewerbungsgespräch lief phänomenal. Ich war den Leuten auf anhieb sympathisch, meine eingeschickten „Arbeitsproben“ (beide Ausschnitte aus dem Blog) gefielen den beiden Interviewern gut, und nach 10 Minuten kam bereits ein vielsagender Blick zwischen ihnen, dem ich entnahm, dass man meinen Typ will. Naja gut, und die Tatsache, dass sie eine Sekunde später sagten „Deinen Typ wollen wir hier.“. Bei den Aufzählen meiner Bedenken (Punkt 3 und den Urlaubsaspekt ließ ich lieber mal aus…) tauschten Beide erneut einen vielsagenden Blick und schnell war der Arbeitsbeginn vom 1. März Schnee von gestern, und ein 1. April lag auf dem Tisch. Auch Aufgabenkompetenztechnisch wurde mir einiges versprochen. Kein ödes Kaffeekochen&Co. Nach einem abschließendem Meet and Greet mit der halben Redaktion und dem aktuellen Praktikanten stand fest, dass es zwar ein anstrengender Job, aber auch ein erfahrungslukrativer sein könne. Und Vergütung gibts auch noch dazu, was gerade im journalistischen Bereich eher eine Rarität ist.

 

Nun ist es fast einen Monat später. Die meisten Bedenken sind aus dem Weg geräumt, der Arbeitsvertrag ist auf dem Weg hierher, der Platz im Wohnheim für Praktikanten und Studenten in München ist gesichert, und der erste Umzugskarton ziert mein Zimmer. Nicht mehr die Frage nach dem „ob“ beschäftigt mich, sondern „wie“. Und immerhin, ein letztes Urläubchen gönne ich mir noch, bevor es in die harte Welt des Arbeitens geht. In zwei Wochen heißt es wieder

Schweizer Eidgenossen, die Dritte

, wenn die alten Freunde (aber auch mit neuen Gesichtern) sich versammeln um gemeinsam das Haus im Tessin unsicher zu machen. Seid gespannt ;)

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3 Kommentare

Eingeordnet unter Über mich, Food

3 Antworten zu “Wie ich die Griechisch-Türkische Situation entschärfte, und wie es danach weitergehen soll

  1. Eli

    Na dann – kann ja nix mehr schiefgehen…..ich wünsch dir mit deinen Eidgenossen mindestens so viel Spaß in der Schweiz wie du beim letzten Mal hattest!

  2. Na Moritz, das klingt aber guuut.
    Dann musst Du ja unbedingt noch bei uns vorbeischauen, so auf dem Weg ‚gen Süden…
    Wir hören uns!

  3. Lol – deine Rezept-Einleitung hat mich wieder mal zum Schmunzeln gebracht! Für die letzte Erholung bevor es mit der harten Arbeit losgeht wünsche ich euch gutes Wetter und viel Vergnügen, genießt die Zeit!

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