Erlärungsversuche

Wir Geeks suchen immer und überall nach Entschuldigungen für unser Verhalten, für unsere Hobbys, ja für unser ganzes Wesen. So ist es auch, wenn man raus geht. Und mit raus, ist diesmal nicht das „raus“ gemeint, das bezeichnet, wenn man kurz beim Aldi sich was zum Essen kaufen geht, oder aber zum nächsten GameStop, sondern mit „raus“ ist diesmal „raus in die Natur“ gemeint.

Nun erklär mal deinen Freunden, was zum Teufel du draußen tun willst, schließlich gibts da keine Elektronik, kein Internet und kalte Getränke gibts da auch nicht. Seit Anfang dieses Jahrtausends gibt es für die Sportfreaks (die im Gegensatz zu uns, Entschuldigungen brauchen NICHT raus zu gehn) GPS-Geräte, mit deren Hilfen man vorgeschlagene Routen (Tracks) ablaufen kann, ohne lästige Wanderkarten mit sich rumschleppen zu müssen. Das elektronische Kartengerät brachte natürlich schnell die Geeks auf den Plan, die selbiges missbrauchten um eine neue Sportart zu generieren.

GPS-Schnitzeljagd, ist eine Art elektronische Schatzsuche oder Schnitzeljagd. Die Verstecke („Geocaches“, kurz „Caches“) werden anhand geographischer Koordinaten im World Wide Web veröffentlicht und können anschließend mit Hilfe eines GPS-Empfängers gesucht werden. Auch die Suche ohne GPS-Empfänger ist mittels genauen Kartenmaterials möglich.

Geocaching, der Sport der vor wenigen Jahren nur im virtuellen Untergrund existierte, hat heute schon große Bekanntschaft gemacht. Echte „Muggels“ (Leute die nichts vom Geocaching-Sport wissen) gibt es immer immer weniger. Die Menschen die sich viel draußen aufhalten wundern sich schon kaum mehr, wenn Leute mit vermeintlichen Brikett-Handys unter Geländer gucken, an Bäumen graben oder sich einfach Koordinaten an den Kopf werfen.

Und ich als Sohn geekiger Eltern kenne Geocaching natürlich auch nicht erst seit gestern. Zwei Jahre ist es nun her, dass das elektronische Gerät Einzug in unsere Familie gehalten hat, und so verrückt es einem zu Beginn auch sein mag, es macht wirklich Spaß in der Natur herumzulaufen, auf der Suche nach versteckten Dosen und kleinen Schätzen. Dieses Wochenende über bin ich bei meinen Eltern, schließlich hat heut der Vati Geburtstag, und was ist da schöner als ein Cache am heimischen Pfahl im dunklen Schatten der Wälder?

Wer also von euch auch mal nach einer Entschuldigung sucht, das Haus mal zu verlassen, dem sei folgende Seite empfohlen http://www.geocaching.com/ . Und gerade Caches mitten in Städten sind oft sogar ohne GPS-Gerät auffindbar. Also macht euch auf die Socken bei dem schönen Wetter!

Advertisements

Ein Kommentar

Eingeordnet unter Über mich

Eine Antwort zu “Erlärungsversuche

  1. Eli

    hey- stimmt – gute idee =)

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s